Hornviper

Cerastes cerastes

Nordafrikanische Horn- oder Sandvipern besiedeln Wüstenlebensräume, in denen sie sich über den lockeren Sand winden und in Lauerposition eingraben, wobei lediglich Augen und Hörner sichtbar herausragen.

Die gewöhnliche Hornviper lauert kleinen Säugetieren, Echsen und auch Vögeln auf.
Das Horn über dem Auge, eine einzelne verlängerte Schuppe, tritt nicht in allen Populationen auf und „hornlose Hornvipern“ sind durchaus häufig.

Die stark gekielten Körperschuppen dienen dazu, den Morgentau, die einzige verfügbare Feuchtigkeitsquelle, zu sammeln und dann aufzulecken, wodurch sich die Viper mit Wasser versorgt.
Obwohl weniger gefährlich, als die Sandrasselotter, haben einige Bissunfälle auch schon zu lebensbedrohlichen Situationen geführt, mit zumindest einem gesicherten Todesfall.
Im Unterschied zur Sandrasselotter wird die Hornviper auch gern im Terrarium gehalten und es besteht durchaus die Gefahr, daß die Halter das Gefahrenpotential unterschätzen.

zurück nach oben
 zurück seite merken
giftig

Wüsten-Hornviper

Linnaeus 1758

Verbreitung: Wüste Sahara

Maximale Länge: 60 – 90 cm

Gift: Prokoagulantien, Todesfälle möglich, obwohl die meisten Bisse weniger bedrohlich sind

Lebensraum: Sand- und Steinwüsten, besonders mit spärlicher Vegetation.

Nahrung: Nagetiere, Echsen und Vögel

Fortpflanzung: Eierlegend, 10 – 20 Eier