Grüne Mamba

Dendroaspis angusticeps

Von den drei Arten grüner Mambas, ist die gewöhnliche Mamba am Besten bekannt, doch auch innerhalb ihres Verbreitungsgebietes sind viele vermeintliche Nachweise von grünen Mambas eben doch keine Mambas. Mehrere Arten ungiftiger grüner Buschschlangen kommen im Osten und Süden Afrikas vor und sind viel häufiger anzutreffen, als die versteckt lebenden grünen Mambas.

Sie sind tagaktiv und ganz/überwiegend baumbewohnend, kommen aber auch bisweilen auf den Boden und sind dann zum Beispiel beim Überqueren von Straßen zu beobachten. Ihre grüne Färbung lässt sie perfekt mit ihrer natürlichen Umgebung verschmelzen und macht sie unsichtbar für Beutetiere, Feinde und selbst für erfahrene Herpetologen.

Schlangenbisse kommen wegen der heimlichen Lebensweise in den Bäumen eher selten vor. Die gewöhnliche Mamba ist zwar die häufigste grüne Mamba, hat aber das schwächste Gift.
Dennoch müssen alle Mambas als tödlich giftig eingeschätzt werden.

Die „Grünen“ sind zum Beispiel häufig in Mombasa, Kenia und St. Lucia, Natal/Südafrika zu finden

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giftig

Grüne Mamba

A. Smith 1849

Verbreitung: Ostafrika von Kenia bis Mosambik sowie Natal/Südafrika

Maximale Länge: 150 – 230 cm

Gift: Neurotoxin. Ein Todesfall mit einem Kind belegt

Lebensraum: Küstenwald, feuchte Savannen, Walddickichte und Gärten

Nahrung: Vögel, Nagetiere und Fledermäuse

Fortpflanzung: Eierlegend, 10 – 17 Eier